Instagram Filter erstellen

Tolle Instagram Filter erstellen

Die Instagram Filter sind toll und und gerade damit kann man sein Bild dem nötigen Touch verleihen um es perfekt zu machen. Jedoch gibt es auch noch etwas besseres. Einen eigenen Instagram Filter. In unserem heutigen Beitrag möchten wieder zeigen wie deine eigenen Instagram Filter erstellen kannst.

Durch unsere Schritt für Schritt Anleitung zeigen wir dir wie einfach es sein kann einen Filter für Instagram zu erstellen den du in deine Instagram Stories sowie auch in deinen Beiträgen verwenden kannst.

Was du dafür benötigst

Vorher sollten wir dich informieren dass dazu das kostenlose Programm von Facebook benötigst welches sich Spark AR Studio nennt. Dieses kannst du hier herunterladen und installieren.

Hast du das Programm heruntergeladen musst du dich anschließend mit einen Facebook Konto anmelden. Hast du dies getan werden dir verschiedene Vorlagen und Effekte angezeigt.

Da wir aber einen eigenen Filter erstellen möchten, klicken wir hier auf „Create Project“.

Links von dir sollte nur ein Kamerasymbol angezeigt werden mit dem du verschiedene Echtzeitsimulationen auswählen kannst oder die Effekte selbst an dir austesten kannst.

Klickst du auf „Add Object“ kannst du zu deinem Filter verschiedene Objekte hinzufügen oder in dein Projekt importieren. Da es aber hier nicht um Objekte geht sondern um den eigenen Filter ist dies erst mal nebensächlich und wir benötigen es nicht.

1. Eigenen Instagram Filter mit LUT’s erstellen

Für einen eigenen Instagram Filter benötigst du „Look Up Table“ oder auch LUT’s genannt. Dies sind Presets die bereits vor eingestellte Farbkorrekturen und Color Grading besitzen.

Das tolle an Look Up Tables ist das diese nicht an ein bestimmtes Programm gebunden sind sondern von vielen Programmen verwendet werden können wie zum Beispiel von Adobe Produkten, Final Cut, Sony Vegas oder auch in unserem Fall Spark AR Studio.

Einen Look Up Table den wir empfehlen können ist der von Josh Beckwith den ihr hier finden könnt. Ihr müsst einfach nur das Projekt herunterladen und dann in die „Assets“ hereinziehen.

Je nachdem welche Rechenleistung ihr habt kann dies etwas dauern. Bleibt aber geduldig und ihr werdet auf jeden Fall weiter kommen.

2. Die Texturen zu der Farbkorrektur hinzufügen

Nun müsst ihr aus euren Assets die verschiedenen Texturen hinzufügen und in den Patch Editor laden. Benutze hierbei das „+ Symbol“ und darüber kannst du dann die Texturen mit dem LUT des Patches andocken.

Nun muss einen Rechtsklick machen und kannst ein eigenes Canvas hinzufügen. Mache dann nochmal einen Rechtsklick und und wähle dann „Plane hinzufügen“ aus.

In der Fläche rechts sollte nun das Wort „Scale“ erscheinen. Klicke dort drauf damit die Größe in deinem Patch Editor auftaucht.

3. Canvasfläche dem Bildschirm anpassen

Natürlich ist es auch wichtig dass du der Fläche die korrekte Größe vergibst. Auch dafür gibt es eine Lösung und ein Patch von Github das du hier finden kannst. Das Patch nennt sich Fit2Screen. Lade dies herunter und ziehe es in deinen Patch Editor.

Nun musst du das Patch über Scale mit der Größe der Fläche bzw. der 3D Scale verbinden. Im Multiplier sollte die Zahl 100 stehen. Ändere diese auch 0.1 ab.

Als letztes musst du das Device in den Patch Editor mit Screen Size und Screen Scale verbinden. Dies machst du mit dem Fit2Screen Patch.

4. Die passende Kameratextur hinzufügen

Als letzten Schritt müssen wir die Textur noch zu unseren Assets hinzufügen. Klicke auf Device und dann auf Camera und wähle dann im Menü Rechts den Punkt „Texture Extraction“ aus und schon hast du es in deinen Assets.

Nun musst di dieses nochmals in den Patch Editor ziehen und das mit RGBA mit dem verbleiben Texture Feld der Fast ColourLUT Patches verbinden.

Zuletzt wechseln wir zur Plane und navigieren und klicken dann auf „Enable for Materials“. Dann sollte Shader Type angezeigt werden. Diesen stellen wir auf „Flat“. Über einen Klick auf den Pfeil Links ziehen wir unsere Textur in den Patch Editor und ordnen diese neben dem LUT Patch rechts an. Nun müssen wir nur noch das Patch mit der Material Texture verbinden und schon haben wir es geschafft.

Den Filter kannst du nun auch auf deinem eigenen Smartphone testen.

Instagram Filter auf eigenem Handy testen

Navigiere hierzu in Spark AR Studio auf das Device Symbol und klicke auf „Sent to App“. Dann erhältst du einen Link mit der du dir ein Vorschau Video erstellen und einsehen kannst.

So machst du deinen Instagram Filter im Spark AR Hub öffentlich

Zuletzt möchten wir dir noch zeigen wie du deine AR Effekte und veröffentlichen kannst.

Als erstes musst du dich in Facebook im Spark AR Hub anmelden. Den Link hierzu findest du hier.

Suche dann nach „Manage Effects“ und klicke auf Effekt hochladen. Hier hast du außerdem die Möglichkeit zwischen Facebook und Instagram auszuwählen wo dein wo dein Filter hochgeladen werden soll. Wähle hier also Instagram aus.

Nun musst du einen Namen für deinen Instagram Filter vergeben und anschließend ein Filter Symbol hochladen. Wir empfehlen dir hierbei ein quadratisches Bild zu benutzen das eine Maße von minimal 200 x 200 und maximal 700 x 700 hat. Wähle außerdem ein Bildformat wie PNG oder JPG aus und überschreite das maximale Dateilimit von 1 MB nicht.

Nun kannst du den Effekt hochladen. Spark AR Hub bietet dir an einen Effekt hochzuladen der bis zu 40 MB hat. Wir empfehlen dir aber deinen Effekt von der Dateigröße her so klein wie möglich zu lassen, damit es auch viele Leute erreicht. Ein Effekt der eine große Dateigröße hat wird bei vielen Personen nicht laden bzw. eine lange Ladezeit hervorrufen.

Zuletzt kannst du auch noch die Kategorie festlegen und ein Demovideo hochladen. Das Demovideo haben wir ja schon im Punkt „Instagram Filter auf eigenem Handy testen“ behandelt. Wähle also einfach dieses Video aus und stelle sicher das diese nicht 32 MB in der Dateigröße überschreitet und maximal 15 Sekunden geht. In der Kategorie kannst du auch noch die Farbe, das Licht und Stimmung festlegen.

Nun kannst du die Veröffentlichung abschließen. Laut Facebook dauert es maximal 5 Werktage bis dein Augmented Reality Filter überprüft wird.

Fazit

Filter für Instagram sind ein tolles Werkzeug um seine eigenen Kreationen für deine Stories und Beiträge zu erschaffen. Natürlich gibt es auch andere Programme und man muss nicht zwingend Spark AR Studio verwenden. Auch Adobe oder Photoshop eignen sich gut um eigene Instagram Filter zu erstellen die auch mit 3D Objekten und anderen Sachen versehen werden können.

Dies ist eine ziemlich generelle Anleitung und wenn du noch komplexere Instagram Filter erstellen möchtest (Zum Beispiel eigenen Sommersprossen zu machen oder verschiedene 3D Objekte einzubinden) dann empfehlen wir dir das Spark AR Hub Forum.

Dort findest du gute Tipps und Tricks wie du deine eigenen Instagram Filter mit Spark AR Studio gestalten kannst.